Atmung beim Krafttraining - So geht's

Atmung beim Krafttraining – So geht’s richtig

Oleksandr Zamuruiev / Shutterstock.com

Die Atmung erfolgt unbewusst und automatisch. Die instinktive Atmung ist allerdings nicht immer optimal. Stehen wir im Alltag unter Druck, neigen wir zur flachen Atmung und Stress baut sich auf. Auch beim Joggen neigen vor allem Anfänger zu einer flachen Atmung, was schnell zu Seitenstechen führt. Wie sieht es aber mit der Atmung beim Krafttraining aus?

Automatisch neigen die meisten Sportler beim Krafttraining zur Pressatmung, indem sie die eingeatmete Luft anhalten. Kein Wunder, denn bei vielen Übungen wie zum Beispiel beim Bankdrücken kann so mehr Kraft aufgebaut werden. Die Luft in der Lunge wird komprimiert und es wird Druck im Brustkorb aufgebaut, was den Bewegungsablauf der Übung stabilisiert. Im Prinzip ist das für das Krafttraining ein Vorteil, da näher an der Leistungsgrenze trainiert werden kann und somit anschließend eine bessere Kompensation vom Körper erzielt wird.

Welche Atmung wird beim Krafttraining empfohlen?

Die Empfehlung für eine korrekte Atmung beim Krafttraining ist allerdings genau das Gegenteil. Allgemein wird geraten, dass beim Krafttraining während der positiven Bewegung ausgeatmet und während der negativen Bewegung eingeatmet werden soll. Beim Bankdrücken wäre die Ausatmung also beim Hochdrücken und die Einatmung beim Runterlassen des Gewichts.

Der Grund für eine Empfehlung gegen die Pressatmung ist, dass diese vor allem für Ungeübte und Risiko-Sportler gefährlich sein kann. Der Blutdruck steigt und Äderchen sowie Lungenbläschen können platzen, was wiederum zu Blutungen führt. Schwindel ist dabei nur das kleinste Symptom. Eventuelle Aneurysmen im Körper haben allgemein eine erhöhte Rissgefahr und können größere Blutungen verursachen. Worst-Case ist dann sogar ein Schlaganfall.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die stabilisierende Muskulatur mehr in den Übungsablauf mit einbezogen werden muss und das Training so ganzheitlicher wird.

Auf folgende Dinge solltest du achten:

Mit der richtigen Atmung beim Krafttraining kannst du genügend Kraft beim Krafttraining aufbauen. Achte bei den positiven Bewegungen vor allem auf ein langsames Ausatmen. Das bringt eine sinnvolle Koordination der Lungenmuskulatur mit der Kontraktion der beanspruchten Muskulatur. Achte außerdem darauf, dass deine Hilfsmuskeln und Stützmuskulatur mitarbeiten. Je besser diese trainiert sind, desto stabiler wird deine Ausführbewegung und du bekommst mehr Kraft in deine Bewegung.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Menü