Deine perfekte Morgenroutine - Die besten Tipps

Deine perfekte Morgenroutine – Die 22 effektivsten Tipps

Deine perfekte Morgenroutine – Die besten Tipp – Foto: Nusara / Shutterstock.com

Wie sieht Deine Morgenroutine gerade aus? Bei den meisten Menschen hat die Morgenroutine ausschließlich den Sinn wach zu werden. Wir verraten dir die 22 besten Tipps und Ideen, um das Beste aus deinem Morgen zu holen.


Die meisten Menschen sind froh, wenn sie nach dem Zähneputzen und Duschen noch die Zeit für einen Kaffee zu Hause haben und ihn nicht 2go auf dem Weg zur Arbeit trinken müssen. Wie soll man da also noch ganze Routinen in den eh schon knappen Morgen unterbringen?

Dabei sind die Vorteile von passenden Morgenroutinen zahlreich. Die richtigen Routinen können nämlich helfen, bereits morgens schon die Grundstimmung für den Tag zu setzen und so Energie, Tatendrang und gute Laune zu kultivieren. Die Folgen tagsüber sind mehr Gelassenheit, eine besser Konzentration und somit auch eine bessere Effizienz und schlussendlich mehr Lebensqualität.

22 effektive Tipps für deine perfekte Morgenroutine

Wir wissen alle, dass es einfacher gesagt, als getan ist, sich die Zeit für tolle und gesunde Morgenroutinen zu nehmen, die Produktivität und Lebensglück aus jeder Pore kitzeln sollen, wenn der Alltag einem viel abverlangt. Vor allem, wenn man noch Kinder hat, ist Quality-Time für sich selbst sehr selten. Allerdings haben es Routinen ganz schön in sich. Ein großer Teil unseres Alltags besteht aus Routinen und die sind nicht immer gesund. Gesunde Morgenroutinen müssen nicht viel Zeit kosten. Allerdings funktioniert nicht für jeden dasselbe, damit du das meiste aus deine wahrscheinlich knappen Zeit am Morgen rausholst, haben wir dir hier die effektivsten Tipps als Anregung zusammengestellt, damit du deine perfekte Morgenroutine findest.

#01 – Wieviel Zeit hast du?

Morgenroutine - Wieviel Zeit hast du?

Morgenroutine – Wieviel Zeit hast du? Foto: Rawpixel.com / Shutterstock.com

Als Erstes solltest du dir überlegen, wie viel Zeit du am Morgen hast. Wichtig dabei ist, dass du dabei vor allem ehrlich zu dir bist. Schnell kommt man auf den Gedanken, die wertvolle Zeit am Morgen mit zu vielen Routinen vollzupacken. Die benötigte Zeit summiert sich und somit auch der morgendliche Druck, viele Dinge abarbeiten zu müssen.

Lege zuerst deine gesamte Zeit für alle Morgenroutinen fest und überlege dir anschließend, wie viel Zeit du für die einzelnen Routinen brauchst. So kannst du auch sehr gut Prioritäten festlegen.

Tipp: Beginne anfangs mit weniger Routinen. Wenn du dich nach 2 Wochen an die Routinen gewöhnt hast, werden Sie dir leichter fallen und du kannst immer noch früher aufstehen und mehr machen. Setz dich vor allem zu Beginn nicht unter Druck. Das Wichtigste bei Morgenroutinen ist die langfristige Durchführung, darum geht es. 

#02 – Wie sieht deine momentane Morgenroutine aus?

Bevor du dir eine neue, gesunde Morgenroutine zusammenstellst, solltest du deine momentane Morgenroutine reflektieren, auch wenn diese ungesund ist, sind es Abläufe, die dir vertraut sind und für die es Gründe gibt, warum du sie machst. Vielleicht kannst du ungesunde Routinen am Morgen in gesunde umwandeln? Gibt es vielleicht Abläufe, die dir nicht guttun?

Tipp: Schreib dir deine alten morgendlichen Abläufe untereinander auf und trage direkt daneben deine neuen Routinen ein. So kannst du sehr gut Zeit einschätzen und wie aufwendig die Veränderungen für dich werden wird. 

#03 – Warum möchte ich meine Routinen ändern?

Nachdem du deine momentane Morgenroutine reflektiert und dir überlegt hast, wie viel Zeit du zur Verfügung hast, solltest du dir überlegen, warum du deine Routinen ändern möchtest. Je konkreter du sagen kannst, mit was du momentan unzufrieden bist, desto besser kannst du deine neue Morgenroutine priorisieren und perfektionieren.

#04 – Wasser Trinken

Morgenroutine: Wasser trinken

Morgenroutine: Wasser trinken Foto: Sebra / Shutterstock.com

Morgens als erstes Wasser zu trinken muss eigentlich in jede Morgenroutine, denn es macht nur Sinn, egal in welcher Lebenssituation. Der Mensch ist morgens prinzipiell dehydriert, da man wahrscheinlich die längste Zeit des Tages am Stück nichts getrunken hat. Außerdem schwitzt der Mensch über Nacht und verliert auch durch die Atmung viel Flüssigkeit in der Nacht. Wasser ist das Schmiermittel für den Organismus. Je ausgeglichener der Flüssigkeitshaushalt ist, desto besser laufen so ziemlich alle Stoffwechselprodukte im Körper ab. Oft fühlt sich deswegen ein großes Glas Wasser morgens auch wie ein kleiner erster Wachmacher an. Wer gleich morgens einen halben Liter Wasser trinkt, muss außerdem weniger tagsüber trinken. Ach ja, es kostet außerdem auch keine Zeit, was den Zeit-Nutzen-Faktor nach ganz oben bringt. Also, ab morgen heißt es Wasser nach dem Aufstehen trinken.

#05 – Dehnübungen

Einen hohen Zeit-Nutzen-Faktor haben auch Dehnübungen am Morgen. Durch Dehnübungen werden Stoffwechsel und Lymphsystem angekurbelt und somit auch der Abtransport von Abfallprodukten im Körper gefördert. Außerdem schaffen Dehnübungen Beweglichkeit binnen weniger Minuten, was zu einem besseren Körpergefühl führt. Da Dehnübungen ebenfalls wie ein natürlicher Wachmacher wirkt, sollte der Körper morgens ganzheitlich gedehnt werden. Am besten eigenen sich dazu Sonnengrüße aus dem Yoga, da diese vergleichsweise schnell absolviert sind und von Fuß bis Nacken der ganze Körper betroffen ist. Drei bis fünf Standard-Sonnengrüße dauern etwa 5 bis 10 Minuten.

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#06 – Meditation

Die perfekte Morgenroutine - Morgens meditieren

Die perfekte Morgenroutine – Morgens meditieren Foto: Pixabay

Besonders beliebt bei gesunden Morgenroutinen ist die tägliche Meditation. Eine morgendliche Meditation bringt Achtsamkeit in den Tag und hilft dabei sich zu ordnen. Das Innehalten in der Stille bringt Abstand zu den Aufgaben des Tages, was auch tagsüber sehr hilfreich ist und Stress abbaut. Wenn du dir morgens etwa 10 Minuten bewusst Zeit für Stille nimmst, statt Hals über Kopf in den Tag zu starten, wirst du deutlich entspannter in den Tag starten.

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#07 – Bett machen

Auch das Bett zu machen sollte in keiner Morgenroutine fehlen. Vielleicht macht es nicht direkt Sinn, wenn man selbst das Bett am Abend wieder zerwühlt. Aber es ist ein erstes Erfolgserlebnis, dass motiviert weiter Ordnung in den Tag zu bringen. Es sind die kleinen Dinge im Alltag, die sich langfristig summieren und deswegen sollte auch das Bett machen in keiner Morgenroutine fehlen.

#08 – Frühstück

Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages heißt es immer. Da ist auch was dran, denn morgens ist der Blutzucker ziemlich im Keller. Ein gesunder Snack hebt den Insulinspiegel und macht so ebenfalls munter. Nimm dir etwas Zeit, um gesund zu frühstücken. So werden auch die Heißhunger-Attacken tagsüber deutlich seltener.

#09 – Tagesziele festlegen

Morgenroutine - Tagesziele festlegen

Morgenroutine – Tagesziele festlegen Foto: Pixabay

Zu oft haben wir, dass der Tag einfach an uns vorbeifliegt und wir abends gar nicht wirklich wissen, was wir tagsüber geschafft haben. Nimm dir in deiner Morgenroutine ein paar Minuten Zeit, um Ziele für den Tag festzulegen. So hast du tagsüber besser im Blick, was wirklich wichtig ist.

#10 – An einem Projekt arbeiten

Die größten Dinge schaffen wir mit kleinen aber stetigen Schritten. Jeder hat seine Herzensprojekte, Wünsche, Ideen oder Leidenschaften. Ob es das Schreiben eines Buches ist, ein Bastelprojekt oder eine andere kreative Arbeit. Du kannst auch morgens 20 bis 30 Minuten blocken, um an einem Herzensprojekt zu arbeiten. Sicher lässt sich nicht alles in solch kleine Zeitblöcke zerkleinern, aber es gibt bei vielen Dingen oft schlichte Fleißarbeiten, die dennoch erledigt werden können und so mit der Zeit ziemlich groß wachsen können.

#11 – Wechselbad nach der Dusche

Wechselbäder haben es ganz schön in sich und sind ebenfalls vom Zeit-Nutzen-Faktor sehr für die morgendliche Routine zu empfehlen. Das vegetative Nervensystem steuert in unserem Körper so ziemlich alle Körperfunktionen. Durch Wärme und Kälte können die beiden Bereiche des Systems gezielt angesprochen und trainiert werden. Sympathikus und Parasympathikus reagieren auf die beiden Temperaturunterschiede und können so mithilfe von Wechselbädern sehr einfach trainiert werden. Die Folge ist, dass man munter wird und sich die Nervensystemreaktionen auf Dauer verbessern. Dafür musst du jetzt aber nicht komplett kalt duschen, es reicht, wenn du nach dem normalen Duschen den Wasserhahn gerade so weit auf kalt stellst, bis es eine leichte Überwindung kostet. Nun duschst du zuerst deine Gliedmaßen ab und anschließend deinen Oberkörper und Kopf. Lass dir dafür etwa ein bis zwei Minuten Zeit und du wirst sehen, wie frisch du dich fühlst, wenn du aus der Dusche steigst.

#12 – Morgenworkout

Morgenroutine - Morgenworkout

Morgenroutine – Morgenworkout Foto: Pixabay

Es klingt zwar komisch, aber viele Menschen absolvieren morgens ein kurzes Training, weil sie sonst im Alltag keine Zeit dafür haben. Im Prinzip sollte Sport bei jedem im Leben einen Platz haben. Zu groß sind einfach die positiven Auswirkungen auf das Leben. Ob du ein Morgensportler bist, musst du ausprobieren. Vor der Arbeit 20 bis 30 Minuten  Joggen zu gehen ist nicht jedermanns Sache, wichtig ist allerdings, dass du genügend Schlaf hast. Morgens Sport zu machen, hat den Vorteil, dass du eine wichtige Sache bereits vor der Arbeit abgehackt hast und dir tagsüber somit mehr Zeit für andere Dinge bleibt.

#13 – Tagebuch schreiben

Tagebuch zu schreiben hilft sehr, die eigenen Gedanken zu ordnen und die morgendliche Ruhe ist perfekt dafür geeignet. Sie müssen nicht alles aufschreiben und ordnen, was Ihnen durch den Kopf geht. Schon 5 bis 10 Minuten Zeit in der Morgenroutine für freies Schreiben hilft, Emotionen zu formulieren und ihnen Raum zu geben.

#14 – Zeit für Positivität

Du kannst die morgendliche Ruhe auch nutzen, indem du bewusst Zeit für Positivität in deine Morgenroutine packst. Das kannst du auch sehr gut mit anderen Routinen verbinden. Meditation und das Schreiben sind zum Beispiel perfekt dafür geeignet um Visualisierungsübungen, Dankbarkeit oder positive Affirmationen zu üben. Schreibe auf, wofür du dankbar bist oder meditiere zu einem positiven Mantra. Du kannst auch ein motivierendes Buch lesen. Ein schönes Buch mit einem Zitatenschatz ist zum Beispiel “Geniale Gedanken” von David L. Pratt (Affiliate-Link). Die kurzen Zitate von Nobelpreisträgern regen zum Nachdenken an.

#15 – Morgenroutine zu erst

Für was du dich auch in deiner Morgenroutine entscheidest, du solltest deine Routinen als erstes erledigen, wenn du aufgestanden bist. Wenn du einzelne Aufgaben davon mit in den Tag nimmst, baut das nur zusätzlich Druck auf und das ist nicht Sinn der Sache. Wenn du keine Zeit für alle Dinge in deiner Morgenroutine hast, solltest du sie kürzen und an deine Abläufe anpassen.

#16 – Genügend Schlaf

Morgenroutine - Auf genügend Schlaf achten

Morgenroutine – Auf genügend Schlaf achten Foto: Pixabay

Achte auf darauf, dass du genügend Schlaf hast und du halbwegs ausgeschlafen bist, wenn du in deine Morgenroutine startest. Wenn du auf Dauer bei deinen Routinen jedes Mal übermüdet bist, steigt die Gefahr, dass dich deine Morgenroutine langfristig überfordern und sie eher eine Last für dich sind. Wenn deine Routinen morgens zu anstrengend sind, solltest du als erstes überlegen früher ins Bett zu gehen. Achte außerdem auf eine korrekte Schlafhygiene, denn Schlaf sollte nicht nur ausreichend, sondern auch erholsam sein. Guten Schlaf erkennst du daran, dass du schnell einschläfst, gut durchschläfst und dich morgens erholt fühlst. Stimmt die Temperatur im Schlafzimmer? Ist die Bettwäsche frisch? Was machst du direkt vor dem Zubettgehen? All diese Dinge entscheiden, wie erholsam dein Schlaf ist.

#17 – Nicht zu oft snoozen

Nicht jeder schafft es mit dem Klingeln des Weckers aufzustehen, aber auch wie oft du die Snooze-Taste deines Weckers drückst, solltest du in die Zeit für deine Morgenroutinen einberechnen.

#18 – Probiere dich aus

Probiere für deine perfekte Morgenroutine am besten verschiedene Sachen aus und gieb ihnen auch ein paar Tage Zeit, sich in deinem Leben als feste Routinen etablieren zu können. Nur so findest du deine individuell passende Routinen heraus.

#19 – Überfordere dich nicht

Morgenroutine - Nicht überfordern

Morgenroutine – Nicht überfordern Foto: Krakenimages.com / Shutterstock.com

Gerade am Anfang bei neuen Vorhaben sind viele Menschen übermotiviert und überfordern sich mit Routinen, die dann nicht mehr passen, sobald die Motivation mal nicht da ist. Es werden Tage kommen, an denen du deine Morgenroutine nichts machen möchtest. Je anstrengender sie dann ist, desto wahrscheinlicher wirst du sie aufgeben. Erweitere stattdessen deine Morgenroutine langsam und Stück für Stück.

#20 – Minimiere deine Entscheidungen

Gestalte deine Morgenroutinen so, dass du so wenig Entscheidungen wie nur möglich treffen musst. Jede Entscheidung kostet Energie und schafft Platz für eine Mögliche Entscheidung gegen die Routine.

#21 – Eine schöne Umgebung für deine Routinen

Schafe außerdem eine schöne Umgebung für deine Morgenroutinen, so kannst du sie jeden morgen zelebrieren, statt abarbeiten. Das können oft kleine Sachen sein, indem du zum Beispiel jeden Morgen eine Kerze anzündest oder eine bestimmte Playlist einstellst.

#22 – Schlechte Routinen und Zeitfresser vermeiden

Schlechte Routinen sind vor allem Zeitfresser, wie zum Beispiel Social Media oder andere Handy-Apps. Auf E-Mails solltest du erst nach deiner Morgenroutine lesen. Das Surfen im Internet ist ebenfalls ein enormer Zeitfresser. Nutze die morgendliche Ruhe, um ganz bei dir zu sein. Vielen hilft es morgens auch bewusst offline zu bleiben.

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