Muskelaufbau vegetarisch

How to Muskelaufbau vegetarisch

Vegetarische Sporternährung – für viele ist das ein Widerspruch in sich. Für gesunden Muskelaufbau braucht es Proteine, darüber sind sich fast alle Experten einig. Und Proteine sind in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten. Was machen dann die Vegetarier oder die Veganer? Nach gängiger Meinung brauchen sie erst gar nicht mit Muskelaufbautraining anzufangen. Bringt ja eh nichts, weil im Ernährungsplan wesentliche Bausteine fehlen. Muskelaufbau vegetarisch – wie es doch geht und worauf du achten musst, beschreibt der nachfolgende Artikel.

Was ist überhaupt Muskelaufbau?

Muskelaufbau vegetarisch - was ist muskelaufbauMuskelaufbau kann auf verschiedene Weise erfolgen: durch körperliche Arbeit, Sport allgemein, gezieltes Bodybuilding oder Bodyshaping. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten für die Zunahme der Muskelmasse:

  • Muskelhypertrophie – dabei verdicken sich vorhandene Muskelfasern
  • Muskelhyperplasie – dabei bilden sich neue Muskelfasern

Ob es beim Menschen die Muskelhyperplasie gibt, ist jedoch umstritten. Fakt ist jedoch, dass sich die Muskulatur beim Muskelaufbau verändert und das hierfür zwei Dinge essentiell sind, um die es schlussendlich bei dem Thema Muskelaufbau immer geht.

  • Der wiederkehrende Reiz, der auf die Muskulatur wirkt
  • Die Nährstoffe, die dem Muskel zur Verfügung stehen

Worauf basiert pflanzliche Ernährung?

Muskelaufbau vegetarisch ErnährungsbasisMenschen, die sich rein pflanzlich ernähren, konsumieren pflanzliche Nahrungsmittel, wie Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Früchte oder Wurzeln. Darüber hinaus essen sie nur Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Allen Formen des Vegetarismus ist gemeinsam, dass sie nichts essen, das von toten Tieren stammt, also kein Fleisch, keinen Fisch und kein Geflügel. Nur zur Info, falls das noch nicht klar sein sollte…


Kurze Übersicht der Vorurteile

Die Meinung, Vegetarier seien untergewichtig, mangelernährt und blass, ist weit verbreitet. Das stimmt so pauschal allerdings nicht. Denn es kommt immer auf die Zusammensetzung der Nahrung an. Was es mit den gängigsten Vorurteilen auf sich hat:

  • Vegetarier sind meist blass und sehen krank aus

Das behaupten zumindest viele Fleischesser. Sie gehen davon aus, dass eine Ernährung ohne Fleisch zwangsläufig eine mangelhafte Ernährung sein muss, weil wichtige Bausteine fehlen. Diese Aussage stimmt nur bedingt. Natürlich ist es so, je mehr Nahrungsmittel in der Ernährung fehlen, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mangel entsteht.

Vegetarier haben oft ein Defizit an Eisen, Vitamin B12 und Calcium. Eisen und Calcium sind auch ausreichend in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. Wer sich abwechslungsreich ernährt, läuft eher nicht Gefahr, einen Mangel zu erleiden. Beim Vitamin B12 sieht es allerdings etwas anders aus. Es gibt nur wenige pflanzliche Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, bestimmte Algen oder Bier (auch die alkoholfreie Variante), die in bedeutenden Mengen dieses Vitamin enthalten. Ein Mangel kann schwere gesundheitliche Probleme hervorrufen. Allerdings ist der Körper in der Lage, dieses Vitamin bis zu 5 Jahre zu speichern und der Bedarf ist sehr gering. Das ist allerdings eher ein Problem, was die Veganer betrifft und deswegen empfehlen Ärzte, diesen insbesondere Vitamin B12 supplementieren. Kreatin kommt zum Beispiel in einer rein pflanzlichen Ernährung auch nicht vor, jedoch in tierischen Produkten auserhalb vom Fleisch.

  • Vegetarier können keine Muskeln aufbauen

Muskelaufbau vegetarisch - duennFür gesunden Muskelaufbau sind Proteine notwendig. Laut vorherrschender Meinung sind die besten Proteinquellen Fleisch und Fisch. Das stimmt so allerdings nicht. Pflanzliches Eiweiß dient ebenso dem Muskelaufbau wie tierisches. Es ist hauptsächlich in Hülsenfrüchten, wie Kichererbsen, Linsen oder Erdnüssen, enthalten.

  • Der Verzicht auf Fleisch macht dick

Tatsächlich gibt es dieses Vorurteil, was den ein oder anderen überraschen wird. Essen macht dann dick, wenn es unausgewogen und ungesund ist, wenn jemand ständig über seinen Kalorienbedarf hinausschießt. Das kann Fleischesser genauso treffen, wie Vegetarier oder Veganer. Die gesunde Mischung macht den Unterschied. Wer natürlich anstelle von Fleisch viel fetten Käse und Pflanzenöle zu sich nimmt, wird das auf der Waage spüren.

  • Pflanzen haben auch Gefühle

Das ist eine Argumentation von den Fleischessern, Pflanzen seien schließlich auch Lebewesen. Wissenschaftliche Studien konnten bislang noch nicht belegen, dass Salat bei der Ernte leidet.

  • Vegetarisches Essen ist teuer

Vegetarier essen viel Tofu-Wurst und Pflanzen-Burger, die es nur im Bio- oder Reformladen gibt, brauchen Nahrungsergänzungsmittel und die sind teuer, so die Argumentation der Gegner. Fleischersatzprodukte sind für eine gesunde vegetarische Ernährung nicht notwendig. Wer sich nicht ausschließlich davon ernährt, braucht auch nicht mehr Geld beim Einkaufen. Man kann sich günstig und ungesund mit und ohne Fleisch ernähren. Fakt ist aber, dass gesundes Essen teurer ist. Die Dosenravioli kosten nicht die Welt, ist aber kein Vergleich zum Steak vom Biometzger oder den Superfoods aus dem Hippiemarkt, was hiermit verglichen ein Vermögen kostet. Die vegetarische Pizza Margarita vom Discounter kostet nicht mal einen Euro und hat die Nährstoffdichte, wie eine Küchenschwamm, Wer seine vegetarische Pizza selber macht, der zahlt das fünffache.

Was für ein Vegetarier bist du

Landläufig heißt es, Vegetarier ernähren sich ohne Fleisch. Bei näherer Betrachtung ist das nicht das einzige Merkmal der vegetarischen Ernährung. Darüber hinaus lassen sich sieben verschiedene Vegetariertypen unterscheiden.

  • Halbvegetarier

Der Halbvegetarier hat auf seinem Speiseplan nur wenig Fleisch stehen, isst dafür einen höheren Anteil an Obst und Gemüse.

  • Ovo-Lacto-Vegetarier

Ovo-Lacto-Vegetarier verzichten auf Fleisch, Fisch und alle daraus hergestellten Produkte.

  • Ovo-Vegetarier

Ovo-Vegetarier essen weder Fleisch noch Fisch oder Milch und Milchprodukte

  • Lacto-Vegetarier

Der Lacto-Vegetarier isst kein Fleisch, keinen Fisch und keine Eier.

  • Rohköstler

Rohköstler essen absolut ohne tierische Produkte und verzehren ihre Nahrung nur roh. Auch hier kann jeder kurzfristig interessante Erfahrungen machen aber eine langfristige Rohkosternährung kann langfristig das Thema Nährstoffmangel in den Vordergrund stellen.

  • Veganer

Veganer verzichten auf alle Produkte vom Tier. Ein veganes Leben kann kurzfristig ein interessantes Experiment sein und auch hier berichten die meisten auch von enormen Vorteilen für den Organismus, jedoch sollte man sich bei einer langfristigen veganen Lebensweise um das Thema Nährstoffmängel Gedanken machen.

  • Puddingvegetarier

Die sogenannten Puddingvegetarier essen kein Fleisch und keinen Fisch. Sie ernähren sich insgesamt eher ungesund von Fertigprodukten und Süßwaren.

Die Rolle der Proteine in der Ernährung

Muskelaufbau vegetarisch - proteineProteine sind in unserem Körper an lebenswichtigen Prozessen beteiligt. Sie helfen, neue Zellen aufzubauen, bestehende Zellen zu reparieren. Proteine sind der Grundbausteine der menschlichen Zellen. Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser (das ist altersabhängig) und zu 15 bis 20 Prozent aus Proteinen. Eiweiß ist die Grundlage des Lebens und somit auch neben einem intelligenten Trainingspan die wichtigste Basis für den Muskelaufbau. 

Die Rolle von Proteinen beim Muskelaufbau

Wer Bodybuilding, Kraftsport und Muskelaufbau betreibt, kommt am Thema Proteine nicht vorbei. Eiweiß ist der wichtigste Baustein für das Muskelwachstum. Unsere Muskeln bestehen zu 20 Prozent aus Eiweiß, zu 75 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Fett, Glykogen und Ionen. Um ein Kilogramm Muskeln aufzubauen, sind also 200 Gramm Eiweiß notwendig. Da der Körper das zugeführte Eiweiß nicht zu 100 Prozent für den Muskelaufbau verwendet, müssen alle, die effektiv Muskelaufbau betreiben wollen, eine ordentliche Menge an Eiweiß zuführen.

Die häufigsten Fallen für Vegetarier

  • Energieüberschuss zu erzeugen

Eine große Herausforderung für viele, die Muskelaufbau vegetarisch anstreben, ist die ausreichende Kalorienzufuhr. Pflanzliches Eiweiß ist sehr sättigend. Der hohe Anteil an pflanzlichen Faser- und Ballaststoffen macht den Verzehr großer Kalorienmengen schwierig. Für Bodybuilding vegetarisch sollten unbedingt ausreichend Kalorien für den Muskelaufbau zur Verfügung stehen. Dabei darf dann nicht nur das reine Sättigungsgefühl ausschlaggebend sein.

  • Sich ausgewogen ernähren

Vegetarier, die sich ausgewogen und gesund ernähren, brauchen einen Nährstoffmangel nicht zu fürchten. Anders sieht es bei den sogenannten Puddingvegetariern aus, die sich von Fertiggerichten und Süßkram ernähren. Wer auf tierische Produkte verzichtet, sollte sich gut über seine Ernährung informieren. Besonders die ausreichende Aufnahme von Eisen und Vitamin B12 ist dabei wichtig. Auch Calcium, Jod, Vitamin D, Zink und Omega-3-Fettsäuren können zu wenig in der Nahrung vorhanden sein.

  • Ausreichende Eiweißzufuhr

Proteine sind für den Menschen lebenswichtig. Die Proteinzufuhr können Vegetarier durch den Verzehr von

  • grünem Gemüse
  • Eiern
  • Milchprodukten
  • Quinoa und
  • Hülsenfrüchten

sicherstellen. Die Proteinzufuhr sollte rund 1 g pro Kilogramm Körpergewicht betragen. Dabei ist Eiweiß und Eiweiß nicht immer gleich. Die Zusammensetzung und das Aminosäure-Profil spielen eine wichtige Rolle. Lebensmittel mit viel Eiweiß bestehen meist nicht nur aus Eiweiß, sondern liefern auch Kohlenhydrate, Fette und Mikronährstoffe, die unterschiedliche Wechselwirkungen haben können. Um gesundes pflanzliches Eiweiß zu identifizieren, ist nicht nur der Eiweißgehalt ausschlaggebend.

Die attraktivsten Proteinquellen für Vegetarier

  • Eier, Milchprodukte

Muskelaufbau vegetarisch eierEier enthalten pro Stück ca. 8 g Eiweiß. Der Körper kann dieses Eiweiß besonders gut verwerten und zu nahezu 100 Prozent in Körpereiweiß umwandeln. Milch und Milchprodukte haben eine hohe Nährstoffdichte. Milcheiweiß enthält viele essenzielle Aminosäuren und ist gleichzeitig eine billiges Lebensmittel mit viel Eiweiß.

  • Hülsenfrüchte

Muskelaufbau vegetarisch - bohnenUnter den Hülsenfrüchten sind Bohnen, Erbsen und Linsen die besten Eiweißlieferanten. Sie beinhalten neben Proteinen auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien und Ballaststoffe. Sie sorgen für anhaltende Sättigung. Auch Sojabohnen liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß, beispielsweise in Miso, Tempeh oder Tofu.

  • Gemüse

Muskelaufbau vegetarisch - GemüseAuch Gemüse, insbesondere grünes Gemüse ist ein guter Lieferant für pflanzliches Eiweiß. Allerdings ist das Aminosäureprofil von Gemüse nicht ganz ideal. Kombiniert mit anderen Lebensmitteln mit viel Eiweiß werden daraus proteinreiche Fitnessgerichte mit wenig Kalorien.

  • Nüsse

Muskelaufbau vegetarisch - nuesseNüsse, vor allem Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse, liefern viel pflanzliches Eiweiß. Sie sollten mehrmals pro Woche die vegetarische Sporternährung ergänzen. Sie sind zwar weder kalorien- noch fettarm, liefern aber ungesättigte Fettsäuren fördern die mentale Fitness und sind ein idealer Snack für zwischendurch.

  • Getreide

Muskelaufbau vegetarisch - getreideGetreide ist schon lange eine wichtige Grundlage unserer Ernährung. Neben Kohlenhydraten liefert es auch viel pflanzliches Eiweiß. Gerade Weizenkeime, Dinkel oder Haferflocken sind ideal für alle, die ihren Muskelaufbau vegetarisch voranbringen wollen. Vor Allem die Vielfalt ist hier auch recht groß. Neben dem gemeinen Getreide bieten auch die Pseudogetreide eine große Auswahl und so bietet zum Beispiel Quinoa mit 14 % Eiweiß eine gute Proteinquelle.

  • Samen

Muskelaufbau vegetarisch - samenSamen und Saaten, wie Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Kürbiskerne oder Sesam, sind sehr proteinreich. Sie bereichern Backwaren, Gemüsepfannen oder Salate nicht nur mit Eiweiß, sondern auch mit mehr Geschmack. Der Vorteil ist hier der breite Einsatzbereich in der Küche und somit sollten Samen auch in keinem Küchenschrank fehlen.

  • Soja

Muskelaufbau vegetarisch - samenSojaeiweiß, vor allem wenn es fermentiert vorliegt, wie in Miso, Natto oder Tempeh, ist sehr leicht bekömmlich und ein Lebensmittel mit viel Eiweiß. Damit lassen sich schnell leckere Fitnessgerichte zaubern. Für viele ist Soja ein wertvoller Baustein beim vegetarischen Bodybuilding.

Worauf sollte ein Vegetarier bei seiner Ernährung neben Eiweißen noch achten?

  • Vitamine

Für vegetarisches Bodybuilding ist es sehr wichtig, hochwertige Lebensmittel mit viel Eiweiß zu essen. Es gibt ein paar Vitamine, die in rein pflanzlicher Kost nur unzureichend oder nur in bestimmten Lebensmitteln vorkommen, wie beispielsweise die Vitamine A, B2, B6, B12 oder D.

  • Eisen

Eisen ist ein wichtiges Mineral für die Blutbildung. Es kommt vor allem in Hülsenfrüchten, Ölsamen oder Nüssen vor. Fitnessgerichte, die vor allem diese Zutaten für die Proteinzufuhr beinhalten, sorgen auch für ausreichend Eisen in der Ernährung. Darüber hinaus helfen vitamin-C-reiche Lebensmittel die Eisenaufnahme zu verbessern.

  • Magnesium

Magnesium ist ein Mineral, das der Körper nicht selbst produzieren kann. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und darf auf dem Ernährungsplan für vegetarisches Bodybuilding nicht fehlen, da es Grade bei Muskelkater und der Regeneration im Allgemeinen eine wichtige Rolle spielt.

So könnte ein Frühstück aussehen

Nuss-Frucht-Müsli mit Hüttenkäse

  • 100 g Hüttenkäse
  • 3 EL Haferflocken
  • 1 mittelgroße Banane in Scheiben
  • 100 g Mango in Würfeln
  • 1 mittelgroße filetierte Orange
  • 1 EL Walnüsse
  • 1 EL Kürbiskerne

Hüttenkäse mit dem Obst und den Haferflocken in eine Schüssel geben und die Nüsse und Kerne darüber streuen. Zum Süßen kann Honig oder Orangensaft verwendet werden. Das ist ein ideales Frühstück für Muskelaufbau, vegetarische Art.

So könnte dein Mittag- oder Abendessen aussehen

Brokkoli-Käse-Omelett

  • 300 g Brokkoli in Röschen geteilt
  • 3 Eier
  • 1 EL Milch
  • ¼ Knoblauchzehe gepresst
  • ½ Schalotte in kleinen Würfeln
  • Salz, Pfeffer
  • 60 g geriebenen Käse

Brokkoli in Salzwasser garen. Milch und Eier verquirlen Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Brokkoli hinzufügen, kurz schwenken mit der Eier-Milch übergießen und bei mittlerer Temperatur langsam stocken lassen. Omelett mit dem geriebenen Käse bestreuen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und umklappen.

Tofu-Spinat-Salat

  • 100 g junger Spinat, fein geschnitten
  • 100 g frischen Rotkohl, fein geschnitten
  • 120 g Tofu, in Stückchen
  • 30 g Ziegenkäse, in Stückchen
  • 1 EL Pinienkerne
  • 120 g Mandarinen (Dose)
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Olivenöl

Spinat und Rotkohl auf einem Teller anrichten. Tofu, Ziegenkäse, Mandarinen und Pinienkerne darüber streuen. Essig und Öl gut miteinander vermischen und über den Salat gießen.

So könnte ein Snack aussehen

Knabber-Nüsse


  • 50 g Sojakerne
  • 1 EL Wasser
  • ½ TL Salz
  • je ½ TL Paprika-Pulver, Cayenne-Pfeffer und Süßstoff.

Wasser in eine Tasse geben und mit allen Gewürzen vermischen. Sojakerne untermischen, anschließend alles auf einem Backblech verteilen, ohne dass sich die Sojakerne berühren. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad knusprig werden lassen. Sie können nach kurzem Abkühlen sofort gegessen werden. Dies ist ein idealer Snack für vegetarischen Muskelaufbau und auch super schnell zubereitet.

Die 10 besten Tipps für Muskelaufbau vegetarisch

  1. Ausreichend Kalorien aufnehmen.Muskelkater oder kein Muskelkater
  2. Viel Obst und Gemüse essen, Brokkoli und Spinat dürfen auf keinen Fall fehlen.
  3. Hülsenfrüchte und Quinoa sind wichtige Eiweißlieferanten bei vegetarischem Bodybuilding.
  4. Leinsamen, Leinsamenöl, Walnüsse und Erdnussbutter liefern viel Eiweiß und lebenswichtige Fettsäuren.
  5. Regelmäßig und häufig essen.
  6. Nutze Eier als Proteinquelle oder als veganer hochwertiges Sojaprotein.
  7. Variiere die Nährstoffquellen, um nährstoffbedingte Defizite zu vermeiden.
  8. Ovo-lacto-vegetarische Ernährung ist der rein veganen vorzuziehen.
  9. Lasse regelmäßig Deinen Eisengehalt im Blut überprüfen.
  10. Hab eine positive Einstellung lass dich nicht von anderen fertig machen. Muskelaufbau ist auf der Grundlage einer vegetarischen Ernährung ebenfalls möglich.

Fazit

Muskelaufbau vegetarisch ist kein Mythos, wie zahlreiche bekannte Beispiele zeigen, z. B. Patrik Baboumian oder Alexander Dargatz. Wer dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis der zugeführten Nährstoffe und eine ausreichende Proteinzufuhr achtet, baut mit vegetarischer oder veganer Ernährung genauso viele Muskeln auf beim Training, wie ein Sportler, der nicht auf Fleisch verzichtet. Langfristig stellt sich die Frage: Wer von beiden lebt und trainiert gesünder?

Wie sind deine Erfahrungen mit Sport und pflanzlicher Ernährung? Geht das?

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8 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ich habe hier schon wirklich viele tolle Sachen gelesen. Auf jeden Fall wert mal ein Lesezeichen zu setzten. Ich hoffe es folgen noch viele weitere Beiträge, ich liebe diesen Blog! 🙂

    Antworten
  • Proteinriegel Test
    5. Juli 2018 20:48

    Hervorragender Beitrag und einen wirklich schönen Blog hast du hier! Ich werde sicherlich öfter mal vorbeischauen! 🙂

    Antworten
  • Workout Booster
    12. Oktober 2018 0:31

    Mir gefällt dein Blog wirklich richtig gut! Ich hoffe es kommen noch viele neue informative Beiträge! 🙂

    Antworten
  • Hallo Matthias,
    mir gefällt Dein Blog sehr gut. Ich bin Vegetarierin und fange ab Morgen mit dem Krafttraining an und es hat mir wirklich geholfen eine Vorstellung zu bekommen. Du zählst die vesrchiedene Vegetarier auf aber ich falle nicht unter den aufgeführten rastern. Was bin ich für ein Vegetarier? Ich esse kein Fleisch und kein Fisch aber esse auch keine Fertigprodukte (bin also auch kein Puddingvegetarier) …. Sonst esse ich alle Milchprodukte und Rohkost und Gemüse sowieso…. LG Pia

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    • Hallo Pia,
      schön, dass dir der Artikel gefällt. 🙂 Ich hoffe, du hattest einen guten Start in dein Training? In dem Fall bist du wohl einfach Vegetarierin, genau wie ich seid 8 Jahren. 🙂
      Liebe Grüße
      Matthias

      Antworten
  • Hallo Matthias, auch die Verwendung eines ökologisch hergestellten Whey-Proteins käme für Vegetarier noch in Frage. Die haben aufgrund ihres Aminosäureprofils oft eine hohe biologische Wertigkeit und sind im (wissenschaftlich nicht unumstrittenen) anabolen Fenster nach dem Training schnell, einfach und relativ hoch dosiert zuzuführen. Viel mehr wie 20-40g Protein pro Mahlzeit kann der Körper ohnehin nicht verwerten. Dazu immer auch ein paar kurzkettige Kohlehydrate, um ein wenig Insulinausschüttung und dessen anabole Wirkung auch noch zu nutzen….Voila

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