Stress abbauen

Stress abbauen – Die 10 besten Tipps und Tricks


Stress kennt jeder von uns. Wir alle können mit diesem Wort etwas anfangen und das erste, was uns zu dem Thema einfällt, ist oft die Frage, wie lässt sich Stress vermeiden oder wie kann ich Stress abbauen. Melanie hat zu diesem Thema auf ihrem Blog www.GanzWunderbar.com eine Blogparade ins Leben gerufen, die für uns natürlich eine Steilvorlage ist um mit dem Stressbewältigung und -management mal aufzuräumen.


Inhalt:

Das Leben ist hektisch und erfordert mittlerweile von jedem ein gutes Stressmanagement. Permanent sind wir Dauerstress ausgesetzt und wer keinen passenden Umgang hierfür hat, der schadet seiner Gesundheit. Stress hat viele Symptome. Das bekannteste davon ist der BurnOut. Wer sich hiermit auseinander setzten muss, der hat bereits viele Symptome ignoriert und ist somit den vollen Weg der Stresskarriere gegangen. Neben dem BurnOut gibt es nämlich noch weit aus unauffälligere Signale mit denen der Körper auf Stress reagiert.

Was ist Stress 

vorsaetze durchhalten - stress

Stress ist eine geistige und körperliche Belastung, welche durch äußere Reize, den sogenannten Stressoren hervorgerufen wird. Hierbei werden Eustress und Disstress unterschieden. Eustress sind dabei die äußeren Reize, die uns fördern und somit positiv beeinflussen. Grundsätzlich benötigt der Mensch und auch die meisten Lebewesen ein gewisses Niveau an Eustress um zu überleben. Wenn wir uns nicht fördern, dann verkümmern wir körperlich und geistig. Im Gegensatz zum Disstress wirkt sich Eustress auch langfristig positiv auf uns aus. Mit Disstress werden diejenigen Reize beschrieben, die eher unangenehm und vor allem überfordernd sind. Überfordernde und eher unangenehme Reize werden aber erst dann als negativer Disstress bewertet, wenn diese nicht bewältigt werden können und keine Möglichkeit für ein sogenanntes Coaping (Stressbewältigung) besteht.

Symptome von Stress 

Stress äussert sich auf viele Arten. Schlafstörungen sind dabei ein Klassiker und auch ein Zeichen, dass die Stressbelastung bereits akut ist. Als Schlafstörungen gelten, Probleme beim Einschlafen, nächtliches Aufwachen oder ein Frühaufwachen mehrere Stunden vor dem Erreichen des eigentlichen Schlafpensums. Eine Vorstufe von Schlafstörungen ist übrigens Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf.


Weitere bereits kritische Symptome sind ständige Nervosität, zunehmende Ängste, Ohrengeräusche oder Grübelei und ständiges Gedankenkreisen. Die Liste der Anzeichen von Stress ist lang, sehr lang… Allzu schnell werden Anzeichen von Stress auch verwechselt und so ist eine Infektanfälligkeit auf der einen Seite natürlich ein Zeichen für ein geschwächtes Immunsystem welches aber oft eine Auswirkung von Stress sein kann.

Wir sind alle mal krank oder schlafen schlecht. Eine unruhige Nacht ist somit auch nicht automatisch ein Zeichen für einen schlechten Umgang mit Stress. Erst wenn ein Symptom wieder kehrt und vor Allem auch in Kombination mit anderen Symptomen auftritt, sollte das eigene Stresslevel generell beobachtet werden.

Die 10 wichtigsten Tipps zum Stress abbauen

Stress lässt sich nicht komplett vermeiden, soviel ist klar. Dennoch kann man viel gegen Stress tun. Ein gutes Stressmanagement hilft nicht nur dabei gut mit Stress umzugehen, sondern auch ihn frühzeitig zu erkennen und ihn somit zu reduzieren.

Sensibel sein für Stress

Stress am Arbeitsplatz - BalanceWie gesagt wird auch negativer Stress erst dann gefährlich, wenn man ihn nicht erkennt und deswegen nichts dagegen tun kann. Erst wenn es zu spät ist und man bereits “ausgebrannt” ist erkennen die meisten rückblickend die Anzeichen für eine zu hohe Stressbelastung. Wichtig ist an der Stelle, dass man ehrlich zu sich selber ist. Wir wollen alle stark sein und natürlich ist es nicht jeden Tag möglich auszuschlafen oder bei Aufgaben in der Arbeit “Nein!” zu sagen aber wenn man erst einmal erkennt, dass man bereits in der negativen Dauerstress Spirale gelandet ist, der kann rechtzeitig die Reißleine ziehen.

Ruheinseln einbauen

In der Ruhe liegt die Kraft. Oft beginnt ein Tag und man hat bis man abends im Bett liegt kein Zeit für sich. Auch solche Tage lassen sich nich ganz vermeiden aber langfristig ist so ein Lifestyle ziemlich ungesund. Wir brauchen Ruhe um uns zu sortieren und auch Dinge sacken zu lassen und zu verarbeiten. Das muss auch nicht immer super lange sein aber existieren sollten gewisse Ruheinseln im Alltag unbedingt. Immer mehr Menschen meditieren und das zu recht. Eine Meditation ist die Ruheinsel schlecht hin. Alles ist aus und nur der Kopf ist noch an. Auf einmal wird man komplett mit sich selbst konfrontiert. Das ist manchmal zwar recht “laut” im Kopf aber so trainiert man zum einen die wichtige Sensibilität für sich selber und zum anderen können sich Gedanken von selbst sortieren. Eine Ruheinsel kann auch die Tasse Tee zwischen zwei Aufgaben sein. Solche Rituale sind wichtig und sollten nicht im Alltag fehlen.

Atme

richtig joggen lernen - richtig atmenAtmen ist fast schon ein wahrer Lifehack! Eine einfache Bauchatmung kann bereits viel Anspannung nehmen und einen zur Ruhe kommen lassen. Die meisten Menschen haben tatsächlich verlernt zu atmen. Wir laufen stolz durch die Gegend und wollen keine Schwäche zeigen. Wir sind ja stark. Darum ziehen wir den Bauch ein und strecken die Brust raus. Soweit nichts schlimmes aber leider wirkt sich das negativ auf unsere Atmung aus. Wir atmen viel zu kurz und ausschließlich in die Brust. Unserer Brustkorb ist ständig angespannt. Wer es einmal probiert ab und zu in den Bauch zu atmen, der merkt bereits innerhalb weniger Sekunden, wie sich Ruhe einstellt und und die innere Anspannung löst. So geht’s: Wir atmen tief ein und strecken dabei unseren Bauch heraus. Somit schaffen wir Volumen und können tiefer Atmen. Beim Ausatmen lassen wir uns Zeit und der Bauch geht wieder zurück. Das nimmt die Anspannung aus der Brust und es entsteht mehr Kapazität für den nächsten Atemzug.

Mach’ verdammt noch Mal Sport

Der Mensch braucht Bewegung. Darauf ist er evolutionär angewiesen, da hierbei viele positive Abläufe im Körper stattfinden. Sport tut gut und damit ist nicht gemeint einfach mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren statt mit dem Auto so wie es viele machen und sich damit rechtfertigen wollen, dass sie ja so “sportlich” sind. Das ist lächerlich… Sport ist der Ausgleich schlecht hin und spielt im eigenen Stressmenagement eine wichtige Rolle. Ein ganzheitlicher Trainingsplan ist für Stressbewältigung Gold wert. Aller Anfang ist schwer aber wer mit dem Sport anfängt, der merkt bald die Vorteile.

Eine gesunde Ernährung

Fitness ernaehrung

Du bist, was du isst und Essen kann uns entweder echt fertig machen oder und unglaublich viel Kraft geben. Wer sich schlecht ernährt, der ist unkonzentriert, träge und somit auch weit aus anfälliger für Stress. Eine gute gesunde Ernährung schmeckt lecker und tut gut. Ausserdem profitiert der Körper durch eine gesunde Fitnessernährung enorm.

Gut schlafen

Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht Stress abzubauen. Beim Schlafen regenerieren wir uns und laden unsere Batterien auf. An unserem Schlaf erkennen wir auch wie es uns geht und wer sich seinen Schlaf genau anschaut, der kann deswegen auch viel über sich erfahren. Wachen wir mit einem trockenen Mund auf, trinken wir tagsüber zu wenig. Wachen wir nachts öfters auf oder schlafen wir unruhig, dann ist das ein Zeichen von Unausgeglichenheit und auch Stress. Um gut einzuschlafen ist es wichtig ein abendliches Ritual zu haben, mit dem man das “ins Bett gehen” verbindet. Für den Schlaf selber spielt eine gute Ernährung und Sport eine große Rolle. Auch der Kopf sollte frei sein. Vor dem Schlafen sollte man abschalten und versuchen den Stress des Tages nicht mit ins Bett zu nehmen.

Eines nach dem Anderen

vegetatives nervensystemMultitasking ist in der heutigen Zeit ein essentieller SoftSkill. Es wird von uns erwartet alles zur selben Zeit zu machen. Wir bearbeiten komplexe Aufgaben, sind ständig erreichbar und müssen in Großraumbüros ständig nebenbei noch das DrumHerum im blick behalten und uns einbringen. Das ist verrückt, da wir nicht schneller sind, wenn wir mehrere Sachen nebeneinander machen. Im Gegenteil, wir sind langsamer. Unser Gehirn kann nur eine Sache machen und muss beim “Multitasking” schnell zwischen den Aufgaben hin und her wechseln. Das sieht dann zwar so aus, als ob mehrere Aufgaben zur selben Zeit gemacht werden aber ist in Wirklichkeit purer Disstress, da das Wechseln einer Aufgabe Zeit kostet. Eine komplexe Aufgabe abzuarbeiten, sich nur auf diese zu konzentrieren und voll und ganz in sie einzutauchen kann eine schöne und erfüllende Erfahrung sein. Erst die äußeren Umstände, wie Multitasking und verrückte Deadlines können aus einer erfüllenden Aufgabe Stress machen und führen so zu einer inneren Anspannung. Wer eine Aufgabe nach der anderen macht, der vermeidet Stress, arbeitet effektiver und hat am Ende ein weit aus besseres Ergebnis.

Nicht Aufschieben

Das Aufschieben oder auch Prokrastination genannt, kostet enorm viel Zeit da man hierbei zu viel Zeit für kleine Tasks aufwendet, die am Ende dann für die unangenehmen oder komplexen Sachen fehlen. Das führt nicht nur am Ende zu Stress, auch beim Aufschieben selber baut sich langsam Dauerstress auf. EatTheFrogFirst ist eine goldene Regel, wenn es darum geht Stress wegen Aufschieben zu vermeiden. Die Regel bedeutet nichts anderes, als das man das unangenehme zu erst am Tag machen sollte. Das schafft nach hinten Raum und Zeit, sowie auch ein beruhigendes Gefühl, vermeidet Stress und löst innere Anspannung.


Negatives akzeptieren

Konzentration steigern

Das Leben ist ein auf und ab. Nach Sonne kommt Regen und andersherum ist das natürlich auch so. Wer Negatives im Leben akzeptieren kann und sich im Klaren darüber ist, dass absolut gar nichts ein Weltuntergang ist, solange man gesund ist und ein Dach über dem Kopf hat, der sieht die Welt deutlich Entspannter und kann auch Stress deutlich besser bewältigen. Selbst den besten Managern platzen regelmässig Deadlines. Sie gehen nur anders damit um indem sie positiv nach vorne schauen und eine Situation akzeptieren. Das Akzeptieren einer negativen Situation ist die grundlegende Basis für eine optimale UND stressfreie Lösung.

Stressoren meiden – Nein sagen

Stress gehört zum Leben und lässt sich nicht ganz vermeiden. Trotzdem können wir viele Stressfaktoren von vorne herein abstellen indem wir sie meiden. Das können schwierige oder negative Mensch sein deren Kontakt wir reduzieren oder eine Aufgabe auch mal abgeben. Das ist meistens garnicht so einfach und muss gelernt werden. “Nein. Punkt!” Grade die Überhilfsbereiten unter uns sollten sich dieses Mantra das ein oder andere Mal vor Augen führen.

Fazit

Wir alle treten hin und wieder in die Stressfalle und übernehmen uns. Das ist Ok und gehört wie gesagt zum Leben. Dennoch kann man Stress deutlich vermeiden. Stressbewältigung muss geübt werden aber wer einmal sensibel genug ist für die eigenen Stressauslöser, der lebt entspannter und gesünder.

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