Was_ist_Trailrunning

Trailrunning – Das Outdoortraining mit Funk im Tank!


Laufen ist simpel und Laufen ist pur! Eine besonders pure Form des Laufens ist das Trailrunning. Die außergewöhnliche Form des Joggens ist nicht nur ein besonders effektives Training, es macht auch schnell süchtig…


Inhalt:

Inspiriert durch die Blogparade von www.ousuca.com, bei der es darum geht die beliebtesten Outdoor-Sportarten aufzulisten und zu sammeln, werden wir heute mal über eine außergewöhnliche und pure Form des Laufens berichten. Tatsächlich lag das Thema schon länger im FitnessFilet Redaktionsplan rum und deswegen freuen wir uns um so mehr, euch einen wahren Leckerbissen aus dem Laufsport vorzustellen.

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal vom Trailrunning gehört. Zusammengefasst geht es beim Trailrunning um das Laufen abseits der normalen Laufstrecke. Hinter dem Laufen abseits der Strecke steckt aber noch viel mehr. Hier geht es um ein Gefühl und eine Emotion.

Was ist Trailrunning

Laufen ist Leidenschaft und das merkt man, wenn man sich mal mit jemanden unterhalten hat, der das Laufen wirklich lebt! Jeder von uns hat irgendwo in seinem Freundeskreis diesen einen Menschen, der wie ein verrückter läuft und läuft. Wenn Du Dich mit diesem Menschen noch nicht wirklich über seine Leidenschaft unterhalten hast, dann solltest du das unbedingt tun. Hinter der Motivation steckt meistens eine extreme Leidenschaft und das zu Recht!


Laufen kann süchtig machen und Trailrunning sogar noch mehr! Das Laufen abseits der Strecke ist zwar anfangs ungewohnt aber wer erst einmal aus der Komfortzone ausbricht und sich ins Trail traut, der erlebt die purste Form des Laufens. Die Natur wird viel intensiver wahrgenommen, da man sich schlicht mehr auf sie konzentrieren muss. Jeder Schritt ist etwas anders. Man ist gezwungen im Hier und Jetzt zu bleiben und sich zu konzentrieren. Hier ein Stein, also mehr Links auftreten. Dort eine Pfütze. Spring ich drüber oder mache ich einen Ausweichschritt? Es geht bergab und es liegt viel feuchtes Laub, wann wird es wohl rutschig? Das ist Trailrunning.

Welche Trailrunning Arten gibt es?

Trailrunning ArtenTrailrunning beginnt theoretisch schon abseits der normalen Straße und genauso vielfältig, wie die Natur ist, ist auch das Trailrunning selber. Wie bei allem, was neu ist, sollte man sich natürlich auch langsam mit dem Laufen im Trail vertraut machen. Abseits zu laufen ist anspruchsvoller, als auf der Strecke. Grob kann man das Laufen abseits der Strecke aber in 4 Bereiche einteilen:

Cross Running – Door to Trail

Das Cross Running ist der Klassiker im Trailrunning. Hierbei wechselt der Streckenuntergrund und so ist von der Straße über dem Trampelpfad und dem unebenen Waldboden abseits der Strecke vieles dabei. Der abwechslungsreiche Untergrund ist für die meisten Laufvorhaben am Praktischsten, da man nicht erst mit dem Auto zu einem speziellen Trail fahren muss. Sobald etwas Natur in der Nähe ist, beginnt auch schon die Vielfalt des Trailrunnings, sofern man denn möchte.

Cross Adventure – Der alpine Trail

Beim Cross Adventure spielt die Herausforderung eine größere Rolle. Das können Strecken mit Hindernissen sein oder auch Trails bei denen eine gute Portion an Höhenmeter zurück gelegt werden müssen. Klassisch sind hier eher die alpinen Strecken, da diese im Gesamtpaket von der Streckenbeschaffenheit, Höhe und Steigungsintervallen eher beim Cross Adventure einzuordnen sind.

Cross Trail – Auf dem Weg abseits der Strecke

Beim Cross Trail können Hindernisse vorkommen und auch Steigungen erhöhen hier den Schwierigkeitsgrad. Dennoch verlässt man aber nie ganz die Strecke. Genau das macht den Cross Trail Lauf aus. Zumindest auf Trampelpfaden kommt man hier voran.

Cross Speed – Im Trail gegen die Zeit

Wie der Name es schon sagt, spielt beim Cross Speed die Zeit eine große Rolle. Mit einem vordefinierten Startpunkt und einem definierten Ziel muss die Strecke so schnell wie möglich zurück gelegt werden. Das ist Trailrunning auf Fitnessniveau. Allerdings sinkt hierbei auch die Schrittsicherheit und die oft unterschätzte Verletzungsgefahr durch ein Umknicken steigt.

Der Trainingseffekt beim Trailrunning

Intervalleffekt

Intervalltraining TrailrunningDer Trainingseffekt beim Trailrunning ist enorm! Die Tatsache, das kein Untergrund gleich ist, macht jeden Lauf zum Intervalltraining, welcher das Herz-Kreislaufsystem weit aus effektiver trainiert als eine normale Cardioeinheit. Je weicher der Untergrund ist, desto mehr Energie benötigt man. Genauso verhält es sich auch mit der Steigung. Alle diese Faktoren wirken sich direkt auf unsere Pulsfrequenz aus und grade dieser unterschiedliche Wechsel trainiert die maximale Sauerstoffaufnahme, sowie Laktattoleranz und Kraftausdauer. Mit der richtigen Regeneration und einem ganzheitlichen Trainingsplan erfolgt eine Leistungssteigerung in gleich mehreren Bereichen des Sports. Um diese Synergien zu nutzen, ist es wichtig eventuelle Muskelschmerzen zum Beispiel zeitnah mit Pferdesalbe zu behandeln und genügend zu Schlafen. Regeneration im Sport ist neben einer guten Ernährung, das A&O für einen guten Trainingserfolg. Die Wechseldusche oder der Saunagang oder auch die Blackrollübungen sind nur ein paar der vielen Knöpfe, die einem zur Verfügung stehen um aktiv etwas gegen den Muskelkater und für die Regeneration zu tun.

Stärkung der Fussmuskulatur

Neben der Kraftausdauer profitiert auch unsere Fussmuskulatur enorm vom Training im Trail. Die Fussmuskulatur besteht aus vielen verschiedenen Muskeln und man kann sich diese wie ein Korsett vorstellen, was dem Fuss wichtigen Halt gibt. Beim Laufen im Trail wird der Fuss in den unterschiedlichsten Formen belastet und trainiert. Das ist auch der Grund, warum selbst die geübtesten Läufer beim Laufen im Trail ihre Fussmuskulatur als erstes spüren, da diese den Köper mit jedem neuen Schritt ständig neu und anders supporten muss.

Das kognitive und koordinative Training

Trailrunning koordinationJeder hat andere Motivationen und Trainingsziele aber egal ob einfachen Joggen, beim einfachen Joggen auf dem Laufband oder im Yogakurs. Am Ende steht immer ein Körpergefühl. Das kognitive Training ist dabei das Training schlechthin, bei dem der Mensch im Alltag am meisten profitiert. Wer mit seinem Körper umgehen kann, der läuft dem entsprechend durch’s Leben.

Beim Trailrunning sind wir gezwungen, oder besser gesagt, haben die Ehre, im Hier und Jetzt zu sein, da wir uns mit jedem Schritt neu konzentrieren müssen. Ähnlich wie beim Seilspringen ist jeder Schritt ist eine neue Entscheidung, wie der Körper zu reagieren hat. Wie lang ist die Schrittlänge? Werde ich schräg aufkommen und mit welcher Stabilität muss das mein Fuss ausgleichen? Wie müssen sich die Arme bei diesem Schritt verhalten? Das alles passiert unbewusst und genau hier findet die Entwicklung statt. Der Vorteil beim Trailrunning im Gegensatz zum Beispiel zum Koordinationstraining mit der Koordinationsleiter, ist hier das ganzheitliche Training.

Trailrunning Ausrüstung

Wer ins Trial geht, der braucht eigentlich nicht viel. Doch ein paar Dinge können das Lauftraining abseits der Strecke weit aus angenehmer und vor allem sicherer machen. Dinge für die perfekte Trailrunning Ausrüstung gibt es viele. Vor allem von den folgenden drei solltest du gehört haben.

Der Trinkrucksack/Trailrunning Rucksack

Tatsächlich eines der wichtigsten Gegenstände in der Trailrunning Ausrüstung ist der Trinkrucksack oder auch Trailrunningrucksack genannt. Bei der Frage, wieviel man beim Joggen trinken sollte, kann man sagen, dass ab einer Trainingseinheit von 60 Minuten auch Flüssigkeit während dem Training zu sich genommen werden sollte. Wichtig zu wissen ist aber, dass der Flüssigkeitsbedarf beim Laufen im Trail durch den höheren Anspruch an den Körper steigt. Trinkrucksäcke oder Trinkgürtel sind deswegen nicht nur beim regulären Joggen eine angenehme Sache. Wer länger im Trail unterwegs ist, sollte sich über Flüssigkeit Gedanken machen. Außerdem haben die Trailrunning Rucksäcke noch den Vorteil, dass andere Sachen bequem mitgenommen werden können. Und mit bequem ist WIRKLICH bequem gemeint. Grade bei den Markenrucksäcken wie von CamelBak merkt man die langjährige Erfahrung und bekommt heutzutage, selbst mit den günstigsten Modellen, top Trailrunning Rucksäcke.


Die Trailrunning Schuhe

Besonders wichtig sind die Schuhe. Wer gute Laufschuhe hat und einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte, der kann seine ersten Läufe auch ruhig mit seinen normalen Laufschuhen machen. Wer hier aber für sich etwas entdeckt hat, dass man regelmäßig machen möchte, der sollte sich auf jeden Fall Trailrunning Schuhe zulegen. Diese unterscheiden sich bei genauerer Betrachtung nämlich deutlich von den normalen Laufschuhen. Das fängt beim Profil an. Dieses ist deutlich ausgeprägter und auch komplett anders strukturiert. Dann ist da noch die Elastizität, welche bei normalen Laufschuhen senkrecht und waagerecht sehr ausgeprägt sein muss. Beim Trailrunning Schuh ist das jedoch anders. Dieser bietet eine gute Flexibilität in der Länge, ist jedoch in der seitlichen Flexibilität eingeschränkt und das ist auch gut so, da somit die Gefahr eines Umknickens gemindert wird. Die Fersenhöhe (auch Sprengung genannt) ist auch deutlich geringer, was den Läufer auch sicherer durch das Trail laufen lässt. Eine verstärkte Spitze schützt die Fussspitze vor Feuchtigkeit und Stößen von Außen.

Die Trailrunning Stöcke

Trailrunning Stöcke sind kein Muss aber helfen enorm beim Laufen abseits. Zum Einen geben sie durch zusätzliche Punkte am Boden mehr Gleichgewicht und somit auch mehr Sicherheit. Zum anderen Läuft man weit aus effizienter und das merkt man deutlich! Wer mit Trailrunning Stöcken läuft, der bezieht beim Laufen automatisch auch seinen Oberkörper mit ein und entlastet seine Beine. Das ist auch der Grund, warum Trailrunning Stöcke aus dem Wettkampfbereich im Trailrunning nicht mehr weg zu denken sind.

Fazit 

Trailrunning muss man erleben. Das Laufen abseits der Strecke ist ein der pursten Dinge, die man Outdoor machen kann. Mit ein wenig Übung ist man komplett frei und einem steht eine komplett neue Welt an Laufstrecken zur Verfügung. Trailrunning ist das Laufen mit der Natur. Es ist stets eine Herausforderung und ein Gefühl. Ein Gefühl von Freiheit!

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